Zum 1. Mal glasweise: Hégoxuri, Cydre, Spiegel und andere 2021er, Dienstag, 16. April, 16 bis 20 Uhr

Der neue Wein II

Vor zwei Wochen hat der Rudl an dieser Stelle dafür plädiert, gute Weine aus dem Jahr 2023 noch ein bissl in Ruhe zu lassen. Deshalb hat er vor zwei Wochen Weine aus dem Jahr 2022 in den Mittelpunkt der Studien gestellt. Kommende Woche geht er einen Schritt weiter … zurück. Er ist nämlich draufgekommen, dass er gleich zwölf Weine des Jahrgangs 2021 aus seinem Sortiment noch nie glasweise kredenzt hat, in vielen Fällen, weil sie gerade erst herausgekommen sind. Bei der Hälfte davon wird er das diese Woche nachholen.

  • Cydre 2021, Elias Muster, Schlossberg, Südsteiermark (6/9)

Der Cydre, den Elias Muster aus den Äpfeln der alten Bäume des Graf Hofs macht, ist einer, für den man sich auch in der Bretagne nicht genieren muss.

  • Grüner Veltliner Spiegel 2021, Mantlerhof, Brunn im Felde, Kremstal (7/11)

Über die letzten fünfundzwanzig Jahrgänge hat der Rudl einen gleich guten und keinen besseren Grünen Veltliner als diesen getrunken. Wie Sie, geneigte Oenologin, gewogener Oenologe, vielleicht wissen, hat er in mehrfachen Konfrontationen vielversprechende Repräsentanten dieser Rebsorte gegeneinander antreten lassen. Daraus sind stets dieselben zwei als unangefochtene Sieger hervorgegangen. Tob be continued.

  • Sauvignon vom Opok 2021, Sternat-Lenz, Remschnigg, Südsteiermark (5/8)

Wieder Leutschach, jetzt aber quasi die linke Talseite der Verlängerung der Heiligen-Geist-Klamm. Dass Weine oft Ausdruck der Persönlichkeit der Winzerin oder des Winzers sind, ist zugegebenermaßen keine epochale Erkenntnis. Aber so treffsicher, wie die ruhigen, sauberen Weine von Herbert Sternat die Art des Winzers repräsentieren, ist es auch nicht immer der Fall.

  • Hégoxuri 2021, Domaine Arretxea, AOC Irouléguy, Sud Ouest (6,50/10)

Im November ist der Einundzwanziger eingetroffen. Bis jetzt hat es der Rudl geschafft sich und seine Neugier zurückzuhalten. Weder hat er selber ein Flascherl aufgemacht noch im Geschäft eines glasweise angeboten. Aber wenn es genug ist, ist es genug, auch mit der Contenance.

  • Dankbarkeit Rot 2021, Podersdorf am See, Neusiedler See (3/5)

Hauswein auf allerhöchstem Niveau. Rotburger und Blaufränkisch. Würze und Wildkirsche.

  • Méthode naturelle 2021, Domaine Ilarria, AOC Irouléguy, Sud Ouest (6,50/10)

Interventionistisch sind die Weine der Domaine Ilarria alle nicht. Bei der Méthode naturelle geht Peio Espil einen Schritt weiter und reduziert Eingriffe auf ein absolutes Minimum, ohne dabei Abstriche in Sachen Präzision zu machen.

 

Dienstag, den 16. April von 16 bis 20 Uhr

in der Weinhandlung Rudolf Polifka et Fils,

Reindorfgasse 22

 

Im Übrigen ist der Rudl der Meinung, dass der 27. Jänner, der Tag der Befreiung der Überlebenden aus dem Konzentrationslager Auschwitz, zu einem gesamteuropäischen Feiertag erklärt werden muss.

 

Ungeduldig grüßt der Rudl die Geduldigen gerade so als wie die Ungeduldigen!

 

Schicken Sie ein entsprechendes E-Mail, wenn Sie keine Nachrichten der Weinhandlung Rudolf Polifka et Fils bekommen möchten.

 

Weinhandlung Rudolf Polifka et Fils, Reindorfgasse 22, 1150 Wien