Kein Thema, aber neun Weine, mindestens

Eine Woche muss Sie der Rudl noch auf seine Aus-, Um- und Abschweifungen warten lassen, beziehungsweise verschont er Sie noch mit diesen, je nachdem wie Sie das halt sehen.

Weine macht er zum Zwecke der glasweisen Kredenzung selbstverständlich trotzdem auf:

  • Sauvignon Blanc Classic 2013, Karl Renner, Leutschach (2,50/4)

Steirische „Classic“ der guten Art. Vielleicht nicht zufällig mit „C“ geschrieben.

  • Neuburger 2017, Nikolaihof, Wachau (4/6)

Manche Fragen, die sich der Rudl selber stellt, beantwortet er sich irgendwann. Die Frage, ob der beste Neuburger der von Sepp Mantler, der vom Nikolaihof oder der vom Wirt und Winzer seines Vertrauens ist, beantwortet der Rudl nicht, weil er das nicht kann.

  • Weißer Traminer Sandberg 2015, Weingut Rudolf Fidesser, Platt, Westliches Weinviertel (3/5)

Wenn Monsieur Gallet Recht hat, dann stammen der Weiße Traminer Sandberg von Fidesser, Le Feu von Belluard und der Vin Jaune von Jacques Puffeney von ein und derselben Rebsorte. Schmecken tun sie schon recht unterschiedlich, aber alle drei extraordinairement gut.

  • Pamhogna Weiß 2016, Andert, Pamhagen (3/5)

Wenn in einem Ort biomäßig etwas weiter geht, dann geht meistens ordentlich etwas weiter, in Pamhagen. Wenn nicht, bedauerlicherweise auch ordentlich nicht.

  • Numen Fumé Blanc 2015, Johannes Zillinger, Südliches Weinviertel (6/9)

Es gibt Weine, da passen Name, Etikett und Flascheninhalt zusammen, solche, wo das im positiven Sinn der Fall ist, auch solche, wo das im negativen Sinn der Fall ist.

Es wird auch Weine geben, die ein gelungenes Etikett beziehungsweise einen solchen Namen haben, aber dem Rudl nicht schmecken.

Und es gibt gar nicht so wenige Weine, deren Name und respektive oder Etikett beim Rudl ein eher horizontal ausgerichtetes Kopfschütteln auslösen, der Schluck des Inhalts aber dafür ein umso anerkennenderes und heftigeres vertikales Nicken als Gestifizierung des Ohjos zur Folge haben. Auffällig häufig ist Caviste Rudolf bei biologischen oder biodynamischen Weinen mit diesem Phänomen konfrontiert.

  • Mondeuse „Harmonie“ 2016, Les Fils de Charles Trosset, Arbin, AOP Vin de Savoie (4,50/7)

  • Mondeuse „Marie Clotilde“ 2014, Adrien Berlioz, Chignin, AOP Vin de Savoie (4,50/7)

  • Persan „Octavie“ 2014, Adrien Berlioz, Chignin, AOP Vin de Savoie (5/8)

  • Prieuré Saint Christophe Rouge 2015, Giachino, Chapareillan, AOP Vin de Savoie (5/8)

(in Klammern die Preise für das Sechzehntel und das Achtel)

, wie fast immer nicht ausschließlich diese Weine gibt es glasweise

am Mittwoch, den 6. und am Freitag, den 8. Juni

jeweils von 16 bis 22 Uhr

in der Weinhandlung Rudolf Polifka et Fils, Reindorfgasse 22

Vorschau auf das Studienangebot vom 13. Und 15. Juni:

vermutlich Sommerwein weiß, Jacquère 2011 – 2013 – 2015 von Jacques Maillet

Mehr auf die Reife als auf die Zeugnisse, die der Kurtl „gnumma und vabrennt“ hat!

Im Übrigen ist Rudolf Polifka der Meinung, dass man den 27. Jänner, den Tag der Befreiung der Überlebenden aus dem Vernichtungslager Auschwitz zu einem europäischen Feiertag erklären sollte!

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Weinhandlung Rudolf Polifka et Fils, Reindorfgasse 22, 1150 Wien

Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag, 16 bis 22 Uhr, an Schultagen

kostenlose und CO2-minimierte Zustellung innerhalb von Wien ab einem Bestellwert von 57 Euro

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