Dankbarkeit. Wann, wenn nicht diese Woche?

Grundhaltungen und Zeitgeist

Mit Grundhaltungen scheint es sich wie mit Taschen oder Telefonen zu verhalten. Manche davon gelten als angesagt, andere weniger. Sie wissen, geneigte Oenologin, gewogener Oenologe, angesagt bedeutet diktiert oder auch influenziert. So eine angesagte Grundhaltung scheint dem Rudl heute das Sichholen, was einem angeblich zusteht, zu sein. Freilich kann es ins Hoserl gehen, wenn man diese Mentalität allzu explizit plakatiert. Aber zumindest bei einem dürfte diese Botschaft damals vor zwei Jahren angekommen sein. Das zeichnet sich in den letzten Tagen und Wochen ziemlich deutlich ab.

Demut

Andere Grundhaltungen haben es vergleichsweise schwer. Und sehr oft haben es dann auch die schwer, die sich so einer unangesagten Grundhaltung befleißigen. Ein Bekannter vom Herrn Kurt hat vor einiger Zeit gemeint, dass Demut einem und einer jeden ganz gut ansteht. Rudolf Polifka sieht das genau so.

Mehrheitsfähig dürfte Demut aber nur der neoliberalistischen Deregulierung gegenüber sein, und dem Kapitalismus gegenüber sowieso. Neben dem gibt es bekanntlich keinen Gott. There is no alternative.

Mögliche Ursachen für die schlechte Nachred‘ von Demut

Vielleicht wird Demut manchmal mit Unterwürfigkeit verwechselt. Aber das ist ja gar nicht die Demut. Und vielleicht ist es auch so, dass die, die besonders öffentlichkeitswirksam Demut und Dankbarkeit hinaus posaunen, etwa nach Wahlerfolgen, damit ihre Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit zu kaschieren versuchen. Aber das ist sie natürlich dann auch nicht, die Demut.

Kommende Woche auf alle Fälle Dankbarkeit!

Von der hält der Rudl nämlich auch ziemlich viel. Und in dieser Woche noch viel mehr.

  • Dankbarkeit Weiß 2008, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (4/6)
  • Dankbarkeit Weiß 2009, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (4/6)
  • Dankbarkeit Weiß 2010, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (4/6)
  • Dankbarkeit Weiß 2011, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (3/5)
  • Dankbarkeit Weiß 2012, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (3/5)
  • Pinot Noir 2013, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (4/6)
  • Neuburger 2015, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (3/5)
  • Pinot Noir Rosé 2016, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (4/6)
  • Welschriesling Auslese „Schrammel“ 2017, Josef Lentsch, Dankbarkeit, Neusiedler See (4/6)

(in Klammern die Preise für das Sechzehntel und das Achtel)

nicht nur diese Weine gibt es glasweise

am Dienstag, den 8. Oktober und am Donnerstag, den 10. Oktober

von 16 bis 22 Uhr

in der Weinhandlung Rudolf Polifka et Fils, Reindorfgasse 22

Vorschau auf die Lehrveranstaltung vom 15. und 22. Oktober

vielleicht eine Reverenz an die abgeschreibenen Jahrgänge 2008 und 2014, vielleicht aber auch ein Rotweinthema

Im Übrigen ist Rudolf Polifka der Meinung, dass man den 27. Jänner, den Tag der Befreiung der Überlebenden aus dem Vernichtungslager Auschwitz zu einem europäischen Feiertag der Menschenwürde erklärt!

Herr Rudolf dankt, ganz besonders dem Trainer!

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Weinhandlung Rudolf Polifka et Fils, Reindorfgasse 22, 1150 Wien

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag, 16 bis 22 Uhr, an Schultagen

kostenlose und CO2-minimierte Zustellung innerhalb von Wien ab einem Bestellwert von 57

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